"Kohleausstieg nach Masterplan..."

 

Als Kreisrat möchte ich die Bürger unseres Landkreises über die zu erwartenden Folgen der Beendigung der Stromerzeugung durch Kohle informieren. Das hat etwas damit zu tun, was ich zum Antritt meiner Tätigkeit als Kreisrat gelobt habe. Zwei Dinge möchte ich schildern, ohne den Bürger zu belehren. Er soll sich selbst eine Meinung bilden. Die Quellen meiner Angaben sind: Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE) Jena und WIKIPEDIA (Stichwort "Unterfrequenz")

 

10.Januar 2019 Die sichere Stromversorgung setzt die Einhaltung der Netzfrequenz von 50 Hz voraus .Bei Überlastung sinkt die Frequenz ab. Die Vorgehensweise bei sinkenden Werten ist folgende: Bis 49,8 Hz  gilt die Regelleistung. Verbraucher, die eine kurzzeitige Abschaltung verkraften, werden vom Netz genommen (beispielsweise große Kühlhäuser).

 

Gelingt die Stabilisierung nicht, erfolgt in weiteren 4 Stufen ein Abwurf von Netzlast ohne Ankündigung, bis bei 47,5 Hz die Kraftwerke vom Netz getrennt werden.

 

Mit Wind und Solar kann das Netz nicht wieder angefahren werden. Kraftwerksturbinen sind sicher in der Drehzahl regelbar, Solarstrom muß in Wechselstrom umgewandelt werden und Windräder unterligen Drehzahlschwankungen durch den Wind.

 

24. Januar 2019  18 Uhr Strommix in der BRD :

Steinkohle     16,52 GW

Braunkohle    16,39 GW

Gas              14,38 GW

Kernkraftw.     9,47 GW

Sonstige      10,93 GW

Wind            1,58 GW  bei einer installierten Leistung von 58,7 GW  und dafür bezahlen die Stromkunden!

Solar            0    GW, es war dunkel         "                   "       45,7 GW     "              "                        "

 

Der Landtag und die Kreistage werden auf diese Situation entsprechend reagieren müssen, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. 

 

Kreisrat Werner Laaser (Kreistag Meißen)

 

 

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